SUZUKI Jimny

Irgendwie hatte ich schon immer einen Blick auf den kleinen Geländewagen aus dem Hause Suzuki geworfen. Im Herbst 2017 habe ich davon erfahren, dass SUZUKI die Produktion des Offroaders nun endgültig einstellen wird. Wenn ich mir den langehegten Wunsch also erfüllen wollte, musste ich spätestens jetzt aktiv werden. Also hab ich zunächst eine Probefahrt vereinbart. Diese hat mir großes Vergnügen bereitet, allerdings war mir der Preis für einen Neuwagen dann doch ein wenig zu hoch. So habe ich mich zunächst bei mobile.de nach verschiedenen Fahrzeugen umgesehen. Letztendlich habe ich meinen Jimny beim Motorcenter Heinen in Dortmund gefunden. Wir beide waren uns vom ersten Moment an sympathisch und daher steht mein Geländewürfel seit Mitte November in der heimischen Garage und wartet auf die nächste Ausfahrt mit mir.   


Modell SUZUKI Jimny 1.3 Style Lim. (Typ 8)
 Erstzulassung 06.2011
 in unserem Besitz seit
 15.11.2017
 Kilometerstand bei Kauf
 73.776
 Anzahl Vorbesitzer
 1
 Leistung 63 kw / 86 PS
 Farbe quasar gray met. (grau)
 Umweltplakette
 4 (grün)


 Ausstattung 
Technische Daten 
 Kategorie Geländewagen
 Hubraum 1328 ccm
 Leistung 63 kw / 86 PS
 Kraftstoffart Benzin
 Schadstoffklasse Euro 5
 Umweltplakette grün
 Anzahl Sitzplätze 4
 Anzahl der Türen 2 / 3
 Getriebe 5 Gang-Schaltgetriebe, zuschaltbarer ALLGRIP PRO Allradantrieb mit Geländeuntersetzung
 Klimatisierung Klimaanlage
 Airbags Frontairbags
 Sicherheit ABS, Airbag, Beifahrer-Airbag, Wegfahrsperre
 Komfort Klimaanlage, Sevolenkung, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, Sitzheizung, elektrische Außenspiegel, teilbare Rücksitzbank, Innenraumfilter, Tempomat
 Interieur Drehzahlmesser, Lederlenkrad, Leuchtweitenregulierung
 Exterieur Alufelgen, Metalliclackierung, Dachreling, Stossfänger in Wagenfarbe, abnehmbare Anhängerkupplung
 Multimedia Radio, CD

Umbauten

Einbau eines Monitors mit Receiver

Das ursprünglich verbaute Clarion PS-2685 entsprach jetzt nicht so ganz meinen Erwartungen an ein zeitgemäßes Autoradio. Okay, man konnte CD´s und Radio hören aber das war es dann auch schon. Allerdings akzeptierte dieses Multimedia-Talent nur Original CD´s  (vor wievielen Jahren habe ich so etwas zuletzt erworben?) und der Radioempfang war über die Originalantenne mit reichlich Störungen verbunden. Daher habe ich das Ganze erst einmal auf den Stand des 21. Jahrhunderts gebracht und einen Kenwood DMX7017DABS-Receiver verbaut.

Das kompakte DMX7017DABS beherbergt nicht nur einen DAB+ Tuner und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung - auch Apple CarPlay und Android Auto sind mit an Bord. Zeitgemäß verzichtet Kenwood beim neuen Moniceiver DMX7017DABS auf ein optisches Laufwerk, spendiert dem DMX7017DABS dafür aber im Gegenzug das komplette moderne Multimediaprogramm. So empfängt der Tuner neben dem analogen UKW auch Digitalradio DAB+. Steht einmal kein ausreichend starkes DAB-Sendesignal zur Verfügung, wechselt der Tuner automatisch und ohne hörbare Unterbrechung vorübergehend auf die passende UKW-Frequenz. Dabei sorgt „Seamless Blending“, ein intelligenter Datenpuffer, für nahtlose Überblendungen ohne störende Pegel- und Zeitversätze. Dank Android Auto und Apple Car Play funktioniert die Anbindung aller gängiger Smartphones perfekt. Mit Spotify Connect kann der beliebte Streamingdienst komfortabel direkt über den Touchscreen gesteuert werden.

Der Einbau war ziemlich aufwendig. Zunächst mussten DAB- und GPS Antenne sowie das Freisprechmikrofon durch die A-Säulen des SUZUKI verlegt werden. Da kam schon einiges an Kabeln zusammen und für den Einbau des Receivers musste die komplette Mittelkonsole ausgebaut werden. Hat aber letztendlich alles funktioniert. Und die Kabel für die geplante Installation einer Rückfahrkamera sind auch bereits bis in den Kofferraum verlegt.

Die Tastenbeleuchtung des Kenwood DMX7017DABS lässt sich an die vorhandene Armaturenbeleuchtung anpassen. Das wertet das ganze optisch auf. Und auch das Hintergrundbild lässt sich mit wenig Aufwand individualisieren. Ich habe aktuell ein schickes Suzuki-Logo als Hintergrund gewählt.


Einbau einer Rückfahrkamera

Passend zum Receiver  habe ich mich für eine Rückfahrkamera von Kenwood entschieden, da sich die Verkabelung  hier doch deutlich von den Produkten anderer Hersteller unterscheidet. Die CMOS-Technologie ermöglicht eine hohe Auflösung bei sehr kompakter Bauweise. Daher misst die Multiview-Kamera CMOS-230 gerade einmal 23,4 x 23,4 mm und hat nur eine Tiefe von 23,9 mm. Sie lässt sich daher nahezu überall am und im Fahrzeug unterbringen. Dank der hohen Lichtempfindlichkeit ist darüber hinaus auch bei angehender Dunkelheit eine außergewöhnliche Bildqualität gewährleistet. Die Kenwood CMOS-230 stellt eine Bildauflösung von 330.000 Pixel bereit. Der maximale Blickwinkel der gespiegelten Darstellung beträgt rund 128 Grad horizontal und 103 Grad vertikal. Die Rückfahrkamera CMOS-230 lässt sich dank beiliegendem Zubehör schnell und einfach montieren.

Einzig die Verlegung der Kabel von der Kamera, welche außerhalb des Fahrzeugs, oberhalb des Nummernschildes montiert ist, und des Reverse-Kabels vom Rückfahrlicht zum Receiver war dann eine ziemliche Bastelei. Wirklich gute Tipps habe ich hier im Jimny-Forum gefunden. Allerdings habe ich mir den Ausbau der Rückbank und die Demontage der Fahrzeuginnenverkleidung gespart. Hierfür benötigte man dann ziemlich viel Geduld und vor allem schlanke Finger. Nun funktioniert aber alles zu meiner vollen Zufriedenheit. Stellt sich noch die Frage: Benötigt man am relativ kurzen und übersichtlichen SUZUKI Jimny eine Rückfahrkamera? Die Antwort lautet eindeutig "nein". Doch es ist ein Luxus, den ich mir einfach gönnen wollte. Und da ich für den Radioeinbau ohnehin das halbe Auto zerlegen musste, war jetzt die beste Gelegenheit die Rückfahrkamera gleich mit zu montieren.   


Soundverbesserungen

Soundtechnisch hat der serienmäßig ausgestattete Suzuki Jimny nicht ganz so viel zu bieten. Suboptimal sind, hinter der Verkleidung im Fußraum, 10 cm Lautsprecher mit einer Leistung von 15 Watt verbaut. Hier musste daher dringend etwas verändert werden. So hab ich hier als erste von voraussichtlich mehreren Verbesserungsmaßnahmen das Lautsprechersystem  POW100.2 von ETON verbaut. Mit den POW-Systemen hat Eton sich in der Oberklasse etabliert. Die Lautsprecher kommen ohne jeden Schnickschnack daher, man verzichtet auf klanglich unnötige Accessoires in der Packung und konzentriert sich auf das Wesentliche. Die 10er Mittel- und Tieftöner passen perfekt in die Serienöffnungen, die Hochtöner (siehe Foto) habe ich in den A-Säulen verbaut. Voraussichtlich im kommenden Frühjahr werde ich im hinteren Bereich des Fahrzeugs noch 13 cm Lautsprecher verbauen.

Kofferraumbox von Kroyland

Auf die handgefertigten Kofferraumboxen passend für den Suzuki Jimny bin ich über das Forum aufmerksam geworden. Die Box ist ideal als zusätzlicher Stauraum (für Kopfstützen, abnehmbare Anhängergurte, Verbandskasten, Gurtbänder ect...) und bietet eine fast ebene Fläche bei umgelegten Sitzen.