Westerwald - Taunus - Odenwald

15.06. bis 20.06.2012

Sieben Jahre ist es nun her, dass Angies Lieblingsschwägerin Lucie nach Lohrbach in den Odenwald gezogen ist. Und seit ebenfalls sieben Jahren haben Angie und ich geplant, Lucie einmal in ihrer neuen Heimat zu besuchen. Und da es sich sowohl bei der Region Rhein-Neckar als auch beim Odenwald um exquisite Motorradreviere handelt, sollte der anstehende Familienbesuch natürlich auf den Sätteln unserer Enduros erfolgen. Bislang hatten wir die längst geplante Tour aufgrund der relativ langen Anreise jedoch immer wieder hintenan gestellt.  

Da ergab es sich ganz gut, dass uns die Mehrtagestour der Motorradfreunde Burgaltendorf in diesem Jahr nach Hömberg in die Grenzregion zwischen Westerwald und Taunus führte. Und von dort ist es bis in den Odenwald nur einen "Katzensprung" weit.

 Freitag 15.06.2012

Pünktlich um 9:45 Uhr versammelte sich ein Großteil der Tourteilnehmer auf dem Marktplatz in Burgaltendorf. Und ebenso pünktlich setzte etwa drei Minuten nach dem Tourstart, gleich hinter der ersten Abbiegung, der Regen ein. Das schlechte Wetter auf der Mehrtagestour hat bei den Motorradfreunden Burgaltendorf bereits Tradition. Nachdem sich die Hoffnung auf einen kurzen Platzregen in die sichere Erkenntnis verwandelte, dass wir es einmal mehr mit Dauerregen zu tun haben sollten, haben wir uns auf dem Autobahnparkplatz in  Solingen-Kohlfurth in die vorsorglich mitgeführte Schlechtwetter-bekleidung gezwängt.

Erst am frühen Nachmittag klarte es etwas auf. So konnten wir bei unserer Pause am Motorradmuseum Montabaur den Kaffee auf der Terasse geniessen. Das kleine aber feine Museum ist täglich, außer Mittwochs, von 14 - 18 Uhr geöffnet.  Oldtimer aus 7 Jahrzehnten lassen auch junge Herzen höher schlagen, besonders dann, wenn altgediente und heute seltene Veteranen in neuem Glanz erstrahlen. Viele der ausgestellten Motorrad -Veteranen wurden bis zur letzten Schraube zerlegt, restauriert und originalgetreu wieder aufgebaut.

Den Abend haben wir nach den 211,5 ziemlich staubfreien Tageskilometern in geselliger Runde in unserem Hotel verbracht und uns das gute Essen sowie das ein oder andere Kaltgetränk schmecken lassen.

Samstag 16.06.2012

Der Blick aus den Fenstern des Speisesaals liess gleich beim Frühstück nichts Gutes für den zweiten Tourtag erahnen. Unsere Tourguides steckten die Köpfe zusammen um über verkürzte Alternativrouten nachzudenken. Mir steckten irgendwie noch die 309 Starkregenkilometer in den Knochen, die ich vor etwas mehr als einer Woche von Penzance nach Bristol erleben durfte. Und auch Angie verspürte wenig Lust, die Motorradbekleidung bereits vor unserer Weiterfahrt in den Odenwald einzuweichen. So sind wir mit einigen anderen Tourteilnehmern im Hotel geblieben um zunächst auf der Kegelbahn eine ruhige Kugel zu schieben. Nach Kaffee und Kuchen am frühen Nachmittag wurde das Wetter besser. So haben wir uns doch noch für eine kurze Ausfahrt über 67,3 Kilometer in die Motorradsättel geschwungen.

Ziel unseres Kurztrips war der Loreleyfelsen bei St. Goarshausen. Die Hinfahrt hatte sogar Serpentinen von hochalpinem Kurvenverlauf zu bieten. Darüber hinaus gab es im Vorbeifahren einige ansehliche Ortsdurchfahrten und imposante Weinberge zu betrachten.


Die Loreley (auch Lorelei, Lore-Ley, Lurley, Lurelei, Lurlei genannt) ist ein Schieferfelsen im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal bei Sankt Goarshausen, Rheinland-Pfalz, der sich am östlichen rechten Rheinufer (am Kilometer 555 seit der Quelle Rheins) als 132 Meter (193,14 m ü. NN) hoher steil aufragender Felsriegel dem Strom in den Weg stellt. Der Blick von oben auf die Rheinkurven und auf Sankt Goarshausen mit der Burg Katz ist ein Anziehungspunkt für Touristen. Wenige hundert Meter vom Aussichtspunkt entfernt befindet sich die 1939 erbaute Freilichtbühne Loreley, wo regelmäßig Großveranstaltungen (zum Beispiel Rockkonzerte) stattfinden.

Loreley ist auch der Name einer Nixe auf diesem Felsen. Der Legende zufolge kämmte sie dort ihre langen, goldenen Haare und zog die Schiffer mit ihrem Gesang an. Diese achteten trotz gefährlicher Strömung nicht mehr auf den Kurs, sodass die Schiffe an den Felsenriffen zerschellten.



Ich weiß nicht was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar;
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley getan.

Sonntag 17.06.2012

Kaum glaubhaft, aber es war tatsächlich trocken an diesem Morgen. Für die Motorradfreunde Burgaltendorf ging die diesjährige Mehrtagestour mit der Heimfahrt nach Essen schon wieder zu Ende, während es für Angie und mich ja noch weiter in den Odenwald ging. Nach dem Frühstück konnten wir den anderen Motorradfreunden daher bei ihrer Abfahrt noch zuwinken, doch dann führte uns das Navi in entgegengesetzter Richtung weiter.

Leider führte uns ein Teil der 191,8 Tageskilometer über die Autobahn, gleich hinter Darmstadt wurden die Straßen jedoch wieder schmaler und kurviger. Die Sonne sorgte für eine prima Ausleuchtung der auf unserer Fahrt vorbeiziehenden Landschaften und so kam schnell ein richtiges Urlaubsfeeling auf.

Der Baden-Würtemberger versteht es wohl zu feiern, denn bei unserer Ankunft in Eberbach landeten wir direkt in einem Straßenfest. Anlass der Festivität war das 50. Geburtstagsfest der Viktoria-von-Eberbach-Torte.

Es wurde Live Jazz bei Pizza- und Kartoffelsupp' mit Apfelkuchen geboten. Dazu gab es ein großes Tortenbuffet, in dessen Mittelpunkt eine riesige Viktoriatorte stand, sowie Livemusik und Auftritte des MGV Liederkranz und der KG Kuckuck Queen mit Royal Guards.


Nachdem wir uns in dem Städtchen am Fuße des Katzenbuckels mit Speis und Trank gestärkt hatten, ging es auf unserer weiteren Fahrt am Ufer des Neckars entlang. Dort haben wir uns ein idyllisches Örtchen gesucht, an dem wir die Seele ein wenig baumeln lassen konnten.

Gegen 18:30 Uhr kamen wir gut gelaunt und wohlbehalten in Lohrbach an, wo wir bereits von Lucie und Gerhard erwartet wurden. Wir verbrachten einen gemutlichen Abend mit den Beiden, der durch den Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Dänemark beim letzten Gruppenspiel der Europameisterschaft gekrönt wurde.

Montag 18.06.2012

Trockenes und sogar sonniges Wetter begrüßte uns an diesem Montagmorgen. Lucie servierte uns ein leckeres Frühstück auf ihrer Terasse. So konnten wir gestärkt und guter Dinge in den Tag starten. Erstes Zwischenziel war die Kreisstadt Erbach. Die Stadt liegt in 200 bis 560 Meter Höhe im Odenwald im Tal der Mümling.

Erbach grenzt im Norden an die Stadt Michelstadt, im Osten an den Markt Kirchzell (Landkreis Miltenberg in Bayern), im Süden an die Gemeinde Hesseneck und die Stadt Beerfelden sowie im Westen an die Gemeinde Mossautal (alle drei im Odenwaldkreis).

Die alte gräfliche Burg der Grafen von Erbach wurde im 18. Jahrhundert zu einem Schloss ausgebaut. Bedeutend sind die dort untergebrachten Sammlungen des Schlosses des Grafen Franz I. (1754–1823), die auch in ihrer originalen Präsentation bis heute erhalten sind. Zum Schloss-Ensemble gehört auch die ebenfalls spätbarocke Orangerie mit dem Schlossgarten.

Nördlich des Schlosses befindet sich der mittelalterliche Kern Erbachs. Seit dem 14. Jahrhundert sind hier die Höfe der Burgmannen nachweisbar, von denen sich Teile bis heute im Bereich der Straße Städtel erhalten haben. Baugeschichtlich am bedeutendsten ist das sogenannte Templerhaus, Sitz der Familie Echter (Städtel 15a/ 21). Die sogenannte Habermannsburg (Städtel 26), Sitz der Familie von Habern, schließt nordwestlich an die Nebengebäude des Schlosses an. Das Burgmannenhaus Pavey bildet den nordwestlichen Abschluss der Burgsiedlung und lehnte sich an die Stadtbefestigung an.

Im Odenwald, am Hesseneck und in der Umgebung der Bergstraße gibt es an den Wochenenden mehrere Streckensperrungen für Motorräder. So ist die L3409 zwischen Zotzenbach und der Kreidacher Höhe samstags ab 14:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen komplett für Motorräder gesperrt. Gut, wenn man wie wir, wochentags unterwegs ist. Darüber hinaus waren wir auf diesen kurvenreichen und landschaftlich ansprechenden Streckenabschnitten nahezu alleine unterwegs. Die anspruchsvollen Streckenführungen und die zahlreichen Holzkreuze am Straßenrand, lieferten aber deutliche Hinweise darauf, wo die Gründe für die Straßensperrungen liegen.

Nächster Halt: Lindenfels. Der heilklimatische Kurort Lindenfels, der sich in der Eigenwerbung auch Perle des Odenwalds nennt, ist unter vielen Dörfern das einzige Städtchen im südhessischen Vorderen Odenwald. Der Stadtkern liegt auf der Sattelhöhe zwischen dem rund 400 Meter hohen Burgberg der Burg Lindenfels im Südwesten und dem bewaldeten Schenkenberg (479,6 m) im Nordosten und ist eingebettet in eine waldreiche Berglandschaft.

Die Burg Lindenfels ist eine heute nur noch als Burgruine erhaltene, mittelalterliche Burganlage im Westen der Stadt. Sie ist die am frühesten erwähnte Burg im inneren Odenwald und war über Jahrhunderte hinweg als Adelsburg von Bedeutung.

Die Burg ist heute Austragungsort zahlreicher Veranstaltung (Mittelalterliches Spektakulum – Mai, Burg- und Trachtenfest – August, Klassik Open Air – August, Open Air – Juli).

In Wald Michelbach haben wir eine weitere Pause eingelegt um uns an einer Dönerbude mit der typisch regionalen Küche des Landkreises Bergstraße verwöhnen zu lassen. Immerhin beherrschte der Küchenchef mit türkischem Migrationshintergrund den südhessischen Odenwalddialekt in Perfektion.

Dem Lauf des Neckars folgend kamen wir mit 174,1 Kilometern mehr auf den Tachometern unserer Mopeds und vielen schönen Eindrücken im Gepäck in Lohrbach an. Wir haben an diesem Abend noch eine Weile mit Lucie und Gerhard draußen gesessen und wurden mit leckeren Speisen und Getränken verwöhnt. 

Dienstag 19.06.2012

Erneut wurde uns das Frühstück auf der sonnenbeschienenen Außenterasse serviert. Ein Zustand an den man sich gewöhnen könnte. Das hatte schon richtig was von Urlaubsstimmung. Für unsere heutige Motorradausfahrt hatten wir uns unter anderem die Region südlicher Neckar vorgenommen. Kaum hatten die Motoren unserer Bikes Betriebstemperatur erreicht, haben wir schon wieder die Seitenständer ausgeklappt. Angie war von der von mir gewählten Fahrstrecke allerdings nicht vollständig begeistert. Denn bei der Suche nach einem geeigneten Motorradparkplatz in der großen Kreisstadt Mosbach ging es zugegebenermaßen durch einige verwinkelte Gassen (mit Bachlauf in der Straßenmitte) und Hinterhöfe.

Ursprung des Bachlaufes in der Straßenmitte ist im Übrigen der Kiwwelschisserbrunnen (hochdeutsch: „Kübelscheißer-Brunnen“). Mit dem Brunnen wurde einer historischen amtlichen Anordnung mittelalterlicher Mosbacher Stadthygiene und dem darauf beruhenden früheren Spitznamen der Mosbacher bei den Bewohnern der benachbarten Dörfer ein Denkmal gesetzt. Noch 1807/08 bemängelte Amtsarzt Gruber in seiner Moralischen Topographie den Gestank in den verwinkelten Gassen sowie bei den Processionen mit Küblen, wenn die Mosbacher die vollen Kübel zum Düngen auf die Felder gebracht haben. Der 1987 errichtete Brunnen ist eine Stiftung.

Habe ich bereits über die freundliche und offene Art der Odenwälder Bevölkerung berichtet? Überall, wo wir mit unseren Enduros auftauchten, wurden wir von den unterschiedlichsten Menschen angesprochen. Unmittelbar nachdem wir die Motorräder abgestellt hatten, hielt eine Smartfahrerin neben uns, die mit einem Blick auf unsere Essener Kennzeichen berichtete, dass sie in Wanne Eickel geboren wurde.

Bei unserem Erkundungsspaziergang durch das schöne Mosbach lernten wir dann noch einen aus Südtirol stammenden Intruder-Fahrer kennen, der in zweiter Ehe eine Zeit lang mit einer Odenwälderin verheiratet war und der sich nun im fortgeschrittenen Alter auf seine eigentliche Leidenschaft, das Motorradfahren, besonnen hatte. Und nun klapperte er bei seinen Motorradausfahrten die besten Eisdielen des Odenwaldes ab. Der lederbekleidete und früh ergraute Shopperfahrer und seine Trude sollten uns an diesem Tag noch öfter begegnen.

Bei unserem nächsten Stopp in einem netten Städtchen mit dem interessanten Namen Möckmühl, wurden wir von einer Bankangestellten in ihrer Mittagspause in ein Gespräch verwickelt.

Als wir der Stadt mit der imposanten Burg Möckmühl, in der der berühmt berüchtigte Götz von Berlichingen von 1517 bis 1519 seinen Amtssitz hatte, den Rücken kehren wollten, wurden wir von zwei fahradfahrenden Knirpsen nach der Richtung unserer Weiterfahrt gefragt. So könnten sie uns schließlich ein Stück des Weges begleiten. Als Angie und ich an einer abknickenden Vorfahrt vor einer roten Ampel warten mussten, wurden wir von den Jungs dann rechts überholt. Als Servus gabs nochmal einen netten Abschiedsgruß und ein freundliches Winken.

"Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen," so heißt es in einem Sprichwort zum Thema Gewitter. Doch erstens war an diesem Dienstag kein Gewitter zu erwarten und zweitens lag die Stadt mit dem Namen Buchen aus dem Neckar-Odenwaldkreis ohnehin auf unserem Weg.

Buchen liegt am Übergang zwischen dem südöstlichen Odenwald und dem Bauland auf 250 bis 500 m ü. NN, im Dreieck der Großstädte Mannheim, Würzburg und Heilbronn. Das Gemeindegebiet gehört dem Naturpark Neckartal-Odenwald und dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald an und wird vom Obergermanisch-raetischen Limes durchzogen.

Nächste Zwischenziele unserer heutigen Ausfahrt wären das Städtchen Amorbach mit der weltberühmten Orgel in der Benedektiner-Abtei und die bereits unterfränkische und somit bayerische (mein Lieblings-Bundesland) Kreisstadt Miltenberg gewesen. Doch nachdem in Armorbach dann doch noch der Regen einsetzte, entschlossen wir uns auf direktem Weg nach Lohrbach zurückzufahren. Für Lucie und Gerhard besteht also die Gefahr, dass wir nochmals mit unseren Motorrädern bei ihnen vorbeischauen. Denn die Regionen Neckar, Odenwald und Unterfranken haben eine Menge mehr zu bieten als wir in diesen zwei Tagen erkunden konnten. 155,9 höchst interessante Kilometer konnten unserem Tourkonto an diesem Abend gut geschrieben werden.

Abends sind wir dann mit unseren Gastgebern nochmals nach Mosbach gefahren. Dort haben wir im Außenbereich einer guten Pizzeria unter einem irre großen Sonnenschirm hervorragend gespeist.

Mittwoch 20.06.2012

Leider schon das Ende unserer Odenwaldreise. Heute ging es zurück ins heimische Ruhrgebiet. Frühstück gab es am Esstisch im Wohnzimmer, denn zu unserem Abschied von Lohrbach hatte der Himmel bereits eine Träne im Knopfloch. Nach dem Kaffee und frischen Brötchen hieß es dann Motorräder beladen und Abschied nehmen.

Bis Aschaffenburg ging es über die Bundestraße. Bevor wir uns dann für die nächsten Stunden auf der A 45 fortbewegt haben, wurden die Mopeds nochmal aufgetankt. Und kaum waren wir auf der Autobahn, setzte auch schon der Regen ein. An diesem Zustand sollte sich bis Unna auch nichts mehr ändern. 363,4 Kilometer waren wir auf unserer Heimfahrt unterwegs. Und das bei ziemlich motorraduntauglichem Wetter. Letztendlich sind wir aber guter Dinge zu Hause angekommen.

Auch von dieser Stelle aus möchten wir uns bei unseren Gastgebern herzlich bedanken. Ihr habt uns einen tollen Aufenthalt gestaltet. Das war wirklich Spitze! Vielleicht dürfen wir in den kommenden Jahren noch einmal wiederkommen. Schließlich gibt es in eurer Heimat noch so manches für uns zu entdecken. Und Motorrad fahren macht in dieser Bilderbuchlandschaft einfach jede Menge Spaß.

Die Tourbilanz unserer kurzen Motorradtour in Westerwald, Taunus und Odenwald kann sich dann doch noch sehen lassen. In den sechs Tourtagen haben wir es auf 1.164 Kilometer gebracht. Wenn ich die Südengland-Tour hinzurechne, habe ich in drei Wochen Urlaub stolze 3.612 Tourkilometer weit auf dem Sattel meiner HONDA Varadero gesessen.