Alpentour 2007

Tote Hose! Nichts tut sich. Niemand kommt mit einer Idee zu einer Motorradtour. Dirk und Thommy, mit denen ich im letzten Jahr den Harz erkundet hab, stecken in ihren neuen Jobs bis über beide Ohren in Arbeit. Der April war in diesem Jahr eigentlich ein traumhaft schöner Sommermonat. Aber Birgit und Dirk haben ihre Motorräder noch nicht einmal aus der Garage geholt. Sollte es im Jahr 2007 keine Motorradtour geben?

So bin ich auf das Angebot meines Kollegen Helmar zurückgekommen. Der ist nämlich stolzer Besitzer eines Motorradanhängers. Und diesen stellt er mir in der Woche vom 28.07. bis 04.08.2007 zur Verfügung. Und das Ziel stand eigentlich auch schon fest. Denn schließlich träume ich schon länger davon, mit dem Motorrad durch die Alpen zu fahren.

Beinahe meine halbe Jugend habe ich in Mittenwald verbracht. Wir hatten dort Verwandtschaft mit einenm schönen großen Haus. Und in den Ferien waren wir dort eigentlich immer zu Besuch. Eine Zeit lang habe ich sogar die Grundschule in Mittenwald besucht. Das Ganze ist aber schon irre lange her.

28.07.2007

Der Samstag war unser Anreisetag. Das Motorrad hatten wir schon am Donnerstag mit Helmars Hilfe auf den Anhänger verladen. Um 4 Uhr morgens haben wir den Anhänger angekoppelt und dann ging es ab in Richtung Alpen.

Die erste Schrecksekunde gab es dann beim ersten Tanken. Das Bargeld, die Scheckkarte, Personalausweis und Führerschein befanden sich in der Anzugjacke. Und die hing ordnungsgemäß zu Hause an der Garderobe. Also musste Angies Scheckkarte in dieser Urlaubswoche leiden. Meine Papiere hat mein Sohn Christian mir dann noch am gleichen Abend per Post hinterhergeschickt.

750 Kilometer sind es von Essen nach Mittenwald. Mit dem Anhänger darf man gerade mal 80 km/h fahren. Auch wenn wir uns nicht immer ganz an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit gehalten haben, brauchten wir fast 11 Stunden für die Strecke.

 

29.07.2007

Ein schöner Morgen. Wir konnten auf dem Balkon frühstücken. Doch irgendwann tauchten die ersten Wolken zwischen den Bergen auf. Bange machen gilt nicht. Wir sind jetzt in den Alpen und jetzt wird Motorrad gefahren. Und da können uns weder schlechtes Wetter noch fehlende Papiere aufhalten. Über Garmisch-Partenkirchen fuhren wir eine erste kurvige Straße nach Ettal, wo wir uns das Bene-dektinerkloster angeschaut haben. Und wenn man schon mal im Freistaat ist, dann sollte man auch dem König kurz guten Tag sagen. Also führte uns unser Weg als nächstes zum Schloss Linderhof.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Benedektinerkloster Ettal

  

Schloss Linderhof

Auch dem Festspielort Oberammergau statteten wir einen kurzen Besuch ab. Unsere nächste Station war Seehausen am Staffelsee. In Kochel am See fand gerade ein Volksfest statt. Wir haben das bunte Treiben ein wenig beobachtet und uns eine leckere Leberkässemmel gegönnt.

 

Oberammergau                                                                                                  Seehausen am Staffelsee

Von Kochel am See aus wollten wir eigentlich die kurvenreiche Strecke am Jochberg nehmen. Der ist aber leider am Wochenende von Kochel am See aus für Motorräder gesperrt. Also wählten wir die Route über Benediktbeuren, Bad Tölz, und Lenggries nach Wegscheid um von dort durch die schöne Jachenau zu fahren. 

Vom Ort Jachenau bis nach Einsiedel ist die Straße mautpflichtig. Aber die Tageskarte kostet gerade einmal 3 Euro. Und die lohnen sich auf jeden Fall.

 

 

   In der Jachenau

 

Am kristallklaren Walchensee vorbei ging es nach Einsiedel und dann über Wallgau und Krün zurück nach Mittenwald. 195 Kilometer lang war unsere erste Tour. Und wir haben maximal 5 Tropfen Regen abbekommen.

Der Walchensee

Ein wichtiges Detail dieses Tages sollte an dieser Stelle nicht fehlen. Abends waren wir nämlich noch in Jürgens Bierstüberl und haben die bayrische Küche genossen. Ich wählte eine köstliche Schweinshaxe in Biersauce mit Semmelknödeln und Angie bestellte sich ein Tiroler Bauernschmaus-Pfanderl. Das Essen war ein Gedicht und nach ein paar Paulaner-Bieren gab es zum Abschluss noch einen Obstler. Einfach ein perfekter Urlaubstag...

 

Schweinshaxe in Biersauce mit Semmelknödel                                                  Tiroler Bauernschmaus-Pfanderl

30.07.2007

Die ganze Nacht hindurch hat es geregnet und auch am Morgen hielt das schlechte Wetter an. Bayern 3 kündigte allerdings an, dass es im Laufe des Vormittags aufklären soll. So haben wir nach dem Frühstück erst einmal unsere Einkäufe erledigt. Das Wetter wurde tatsächlich besser, sodass wir gegen 11.30 Uhr aufbrechen konnten.

Hinter Wallgau ging es auf einer kleinen mautpflichtigen Straße an der Isar längs nach Vorderriß. Eine tolle Strecke durch eine phantastische Landschaft. Von dort ging es weiter nach Fall am Sylvensteinsee.

Unser erster Paß, der Achenseepaß, war grundsätzlich ziemlich unspektakulär. Im strömenden Regen war es dann doch noch ein kleines Abenteuer. Die Strecke zum Achenseepaß ging dann teilweise auch durch österreichisches Hoheitsgebiet. Ohne Personalausweis und Führerschein kamen dann doch noch ein paar Adrenalinstöße hinzu.

Der Sylvensteinsee

Über Kreuth ging es weiter zum Tegernsee. Dort haben wir in einem Cafe direkt am Seeufer Apfelstrudel mit Vanillesauce gegessen und eine gute Tasse Kaffee getrunken.

Nach dieser kleinen Pause ging es weiter über Gmund, Miesbach, Bad Feilnbach nach Flintsbach am Inn. Um über den 1838 Meter hohen Wendelstein zu kommen, gehts für 1,50 Euro über die mautpflichtige Tatzelwurmstraße. Die Steigung war schon beeindruckend. Gleich im Anschluss eröffnete sich uns die Sudelfeldstrecke, wohl die Straße in Bayern, an der die meisten Lagnesemännchen ihre Rennbrezeln zerlegt haben. Es gibt viele Hinweisschilder, die anschaulich auf die teils tödlichen Gefahren hinweisen. Wir haben die Strecke im gewohnten Tourenfahrertempo bewältigt. Und ich muss schon sagen, dass war in meiner bislang kurzen Motorradfahrerkarriere das geilste Stück Straße, welches mir bislang unter die Bridgestones gekommen ist ( zu diesem Zeitpunkt wusste ich ja noch nicht, was mich in den nächsten Tagen noch so erwartet ). 

 

 

 

 

 

 

Am Ufer des Tegernsees

 Von Bayrisch Zell ging es am Schliersee vorbei nach Miesbach. Da es schon spät geworden war, sind wir über Bad Tölz nach Lengries und dann wie am Vortag durch die Jachenau nach Einsiedel. Von dort war es nicht mehr weit nach Mittenwald. Dort haben wir Frau Hartl ( Vermieterin unserer Ferienwohnung ), noch einen kurzen Besuch abgestattet. Der Brief von Christian, mit Personalausweis und Führerschein, war bereits angekommen. Ab dem kommenden Tag sollte sich also unser Motorradtouren-Revier um einiges erweitern.

244 Kilometer standen am Abend auf dem Tages-kilometerzähler. Und Angie berichtete laufend von ihrem schmerzenden Hinterteil....                                                                                              Die Sudelfeldstrecke, Unfallschwerpunkt Nr. 1 für Motorradfahrer in Bayern

31.07.2007

Ziemlich frisch war es am Morgen. Dafür zeigte sich kaum eine Wolke am Himmel. Kurz gesagt, bestes Motorradwetter. Gegen 9 Uhr machten wir uns auf den Weg. Mit Personalausweis und Führerschein im Gepäck durften wir jetzt ganz offiziell österreichischen Boden befahren und daher ging es dann auch gleich in Scharnitz über die Grenze zur Alpenrepublik.

Der Zierler Berg mit seinen zahlreichen Nothaltebuchten für LKW`s war schonmal beeindruckend. Über Kematen und Sellrain machten wir uns dann auf, dem Kühtai-Sattel mit 2017 Metern Höhe zu erklimmen. 

Auf dem Weg nach Kühtai

Die 72 Pferdestärken der SevenFifty hatten ganz schön zu kämpfen um Angie und mich die 16 % - Steigung hoch-zuschleppen. Die Strecke ist jetzt nicht wirklich etwas für "Schaltfaule".

In Kühtai erwartete uns eine wundervolle Hochgebirgsland-schaft mit einer sagenhaften Aussicht auf benachbarte Täler und Berge. In den ziemlich engen Kurven musste man ständig damit rechnen, dass einem eines der zahlreichen freilaufenden Rindviecher im Weg stand.

Die Höhenmeter, die wir bis Kühtai mühevoll erklommen hatten, büßten wir bei der Abfahrt nach Oetz wieder ein. Die Kehren waren reichlich eng und nicht gerade GoldWing-tauglich, es sei denn der GoldWing-Treiber hat Oberarme wie Arnold Schwarzenegger und ist bereit, nach dem Urlaub in einen neuen Hauptständer zu investieren. In Langenfeld legten wir die obligatorische Kaffeepause ein, um uns anschließend von Angern über Hochgurgl zum Timmelsjoch hochzuschrauben.

Mautstation am Timmelsjoch

 

Die 11 Euro Maut hätte ich gerne für einen Abstecher nach Italien investiert, doch Angie hatte mir, in Anbetracht ihres geschundenen Hinterteils, das Versprechen abgerungen, auf Meran zu verzichten, regelmäßige Pausen einzulegen und an dieser Stelle umzukehren. Und bevor nacher die Aussage meiner besseren Hälfte im Raum stand: "Dieser Urlaub war was für den Arsch...." hab ich mich dann doch überzeugen lassen. Schließlich liegt mir auch was an Angies Rundungen. Da verzichtet man auch gerne mal auf die Kurven des Timmelsjochs.

So ging es, nachdem wir die umliegenden, teils schneebedeckten Berge ausgiebig bewundert hatten, auf gleichem Weg zurück. 

 

   

 

 

 

 

 

   Timmelsjoch Hochalpenstrasse, 2509 Meter

Blick von der Mautstation Timmelsjoch auf die umliegenden Täler und Berge

Am Kühtaisattel haben wir in der Dortmunder Hütte eine Pause eingelegt und uns mit Spezi und einer Speckknödelsuppe für die Rückfahrt gestärkt.

Auf dem Weg von Zierl in Richtung Seefeld hatten wir an der Steigung einige LKW`s und Gespanne vor uns. Die Kupplung meiner Honda musste bei der Fahrt im ersten Gang ziemlich leiden. Gegen 16.30 Uhr kamen wir mit 238 Kilometern mehr an Alpenerfahrung in Mittenwald an.

Es war ein Tag voller beeindruckender Bilder und Erlebnisse; auch für Angies Allerwertesten....

So muss eine Speckknödelsuppe aussehen

 01.08.2007

Angies "sündiges Gesäß" hatte Schontag. Für mich eröffneten sich dadurch völiig andere alpine Dimensionen. Dies war also der Tag für die Königsetappe bei der Alpentour 2007. Daher hatte ich schon am Vorabend eine etwas größere Runde geplant.

Am Wetter gab es an diesem Mittwoch nun wirklich nichts auszusetzen. Gleich nach dem Frühstück hab ich mich also auf den Weg gemacht. Und dieser Weg führte mich über Garmisch-Partenkirchen nach Griesen und dann an der Loisach entlang nach Lermoos.

Die Route von Bichlbach über Namlos nach Stanzach war ein Geheimtipp unserer Vermieterin. Und es war ein echt guter Tipp. Eine kleine, wenig befahrene, dafür aber ziemlich kurvige Strecke mit einigen beachtlichen Kehren.Von Stanzach aus ging es die B 198 längs bis Lech und dann über den Flexenpass bis Stuben. Die Paßstraße und die Tunnels wurden gerade instand gesetzt. Was für reichlich Staus und Wartezeiten sorgte. Und da zeitgleich auch die Ortsdurchfahrt von Zürs erneuert wurde, ging es reichlich schleppend voran.

Interessante Orte lagen am Weg. Wer aber in Dallas J. R. Ewing auf der Straße erwartete, sah sich enttäuscht. Mag auch ander Schreibweise dieses Ortes liegen.

  

Weiter ging es durch das Klostertal nach Bludenz und dann scharf nach links ins Montafon. Über Schruns und St. Gallenkirch ging es nach Partenen, bevor mit der Silvretta Hochalpenstraße der absolute Höhepunkt der Tagestour erreicht wurde.

10,50 Euro Maut fürs Motorrad sind nicht gerade ein Schnäppchenpreis. Aber mit diesem Betrag kann man sich jede Menge Fahrfreude und irre Einblicke in ein atemberaubendes Hochgebirgspanorama erkaufen.

 

 

Die Silvretta Hochalpenstraße

HONDA CB SevenFifty in einer Kehre der Silvretta Hochalpenstraße

Die Kehren auf der Mautstraße hatten es in sich und am Höhepunkt der Paßstraße, hat man sich an der Bieler Höhe auf 2036 Meter über Normalnull hochgearbeitet. Die Silvretta Hochalpenstraße war mit Abstand das tollste, was mir bei der Alpentour 2007 untergekommen ist!

An Galltür vorbei ging es nach Ischgl, wo ich den Tank der SevenFifty bis zum Einfüllstutzen aufgefüllt habe. Gar nicht so einfach war es dann, die richtige Zufahrt zum alten Arlbergpaß zu finden. Die Beschilderung in Österreich ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, es steckt Absicht dahinter. Schließlich müssen die Vignetten an den Mann gebracht werden und für den fast 14 Kilometer langen Arlbergtunnel wird dann extra Maut kassiert. Dafür findet sich aber meist ein netter Einheimischer, der einen mit freundlichen Worten auf den rechten und kostenfreien Weg leitet.

Nach der Silvretta Hochalpenstraße war der Arlbergpaß ziemlich unspektakulär. Dafür waren die Bauarbeiter am Flexenpaß noch nicht so recht weiter gekommen. Erneut gab es Staus und Wartezeiten. Langsam wurde es später Nachmittag und ich hatte noch reichlich Kilometer bis Mittenwald zurück zu legen.

So wählte ich für den weiteren Rückweg die B 198 bis Reute. Anschließend ging es über die kurvenreiche Uferstraße des Plansees. Nach dem Ammersattel ging es dann über Ettal in Richtung Garmisch, wo mich nochmals ein paar tolle Kurven erwarteten.

Gegen 19 Uhr bin ich in Mitten-wald angekommen. So an die 10 Stunden hatte ich an diesem Tag auf dem Motorrad gesessen und dabei 431 Kilometer zurückgelegt. War ein wirklich toller Tag. An diesem Abend machte sich dann aber auch mein Hintern schmerzhaft bemerkbar.

 

02.08.2007

Von dort ging es durch das Zillertal bis nach Mayrhofen. Wir sind ein bisschen durch den Ort gelaufen. Es war reichlich warm in den dicken Motorradklamotten. Also haben wir uns in ein Cafe gesetzt und ein leckeres Eis gegessen.

Mal wieder konnte der Wetterbericht auf Bayern 3 nicht wirklich überzeugen. Für den späten Nachmittag wurden Dauerregen und Gewitter angekündigt. Eine kleine Tour hatten wir aber doch geplant. So weit, wie auf der Königsetappe gestern, sollte es aber nicht gehen. Nach der Tour vom Vortag war ich ziemlich verspannt. So ließen wir es morgens ruhig angehen und sind erst gegen Mittag aufgebrochen.

Es ging an der Isar entlang zum Sylvensteinspeicher und dann zum Achensee. Dort haben wir es uns auf einer Bank in der Sonne gemütlich gemacht und die unterschiedlichen Aktivitäten auf dem See und am Seeufer beobachtet.

Noch während wir uns das Eis haben schmecken lassen, zogen auf einmal von allen Seiten dunkle Wolken über die Berge heran. Und nur wenige Momente später zuckten die ersten Blitze am Himmel. Uns schwante nichts Gutes für unsere Heimfahrt. Unseren Plan, noch eine Schleife über die Zillertal Höhenstraße zu fahren, haben wir schnell aufgegeben.

Doch so schnell das Unwetter aufgezogen war, so schnell verschwand es auch wieder. Und spätestens als wir dem Zillertal den Rücken gekehrt hatten, erinnerte nichts an das schlechte Wetter, welches wir hinter uns gelassen hatten. An der Kanzelkehre haben wir noch eine kurze Pause eingelegt.

Fußgängerzone in Mayrhofen

 

Blick von der Kanzelkehre

Doch auf der Mautstraße nach Wallgau holte uns der Regen wieder ein. Und was für ein Regen! Die restlichen 20 Kilometer bis nach Mittenwald erledigten wir im Blindflug und kamen völlig durchnässt an der Ferienwohnung an.

Mit der heutigen Runde kamen nochmal 210 Kilometer auf unser Alpentourkonto. Die Wetterprognose für den nächsten Tag war grottenschlecht. Daher stand die Befürchtung im Raum, dass die heutige Runde die letzte in diesem Urlaub war.

03.08.2007

Unsere Befürchtungen vom Vortag bestätigten sich. Zum Motorradfahren eignete sich dieses Wetter nun wirklich nicht. Wir sind mit dem Auto nach Garmisch Partenkirchen und dort sind wir über die Einkaufsstraße geschlendert. Später haben wir das Auto noch in Österreich vollgetankt. Der Liter Super ist dort 20 Cent günstiger.

Am Grenzübergang in Scharnitz haben wir noch ein Museum für Oldtimer-Motorräder besucht. Da waren einige tolle Mopeds dabei. Abends haben wir nochmal die hervorragende Küche in Jürgens Bierstüberl genossen.

04.08.2007

Leider war diese Urlaubswoche schon wieder zu Ende. Das Motorrad hatten wir schon am Freitag Abend auf dem Hänger verladen. So konnten wir bereits um 7.45 Uhr die Heimfahrt antreten. Trotz Ferienende in Nordrhein Westfalen gab es nur einen kurzen Stau auf der A 8. So kamen wir um 18 Uhr zu Hause an.  

Fazit

Es war eine tolle Urlaubswoche im schönen Mittenwald. Bei unseren Tagestouren konnten wir einige Alpentäler in Österreich erkunden. Highlights waren der Kühtaisattel, der Weg hinauf zum Timmelsjoch und natürlich die Silvretta Hochalpenstraße. Es stehen aber noch reichlich Pässe und Berge auf unserer Wunschliste. Wir kommen also sicher bald mal wieder in die Region.

Die Zeit als Sozia ist für Angie jetzt wohl endgültig vorbei. Bei der nächsten Alpentour wird Angie wohl mit dem eigenen Motorrad die Berge hoch- und wieder herunterknattern.

Leider spielte das Wetter gegen Ende unseres Urlaubs nicht so recht mit. Aber immerhin haben wir an 5 Tagen 1318 Kilometer auf dem Motorrad verbracht. Da kann man nun wirklich nicht meckern.

Jetzt hat uns der Alltag schon wieder zurück. Doch die Bilder die wir bei dieser Alpentour in unseren Köpfen abgespeichert haben, werden uns wohl noch einige Wochen und Monate begleiten. Und irgendwie spüre ich, der Berg ruft schon wieder....